Haus Heisterbach
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Käpt’n Book in Haus Heisterbach: Spannung und Spaß bei zwei Lesungen im Zelt

„Alles andere als normal“ war der Titel des Buches, aus dem Jörg Isermeyer am Nachmittag des 9. Oktober Kindern ab 10 Jahre vorlas. Alles andere als normal war – wegen der besonderen Bedingungen in diesem „Corona-Jahr“ - auch der Ort für die Lesung: Die Organisatoren aus dem Kreis der ehrenamtlichen Helfer hatten dazu eigens im Gartenhof von Haus Heisterbach große Zelte aufgebaut, um unter Beachtung auch aller weiteren Schutz-Vorschriften für die Kinder und ihre Begleitung einen gesicherten Ablauf für den Nachmittag zu schaffen. Im Zelt war es luftig und frisch, aber darauf waren alle nach vorherigen Hinweisen mit warmer Kleidung gut vorbereitet, und so konnte der spannenden Erzählung um Lukas und seiner neuen Freundin Jule gut gefolgt werden.

Jörg Isermeyer hatte schon vor der Lesung eine kleine Überraschung parat: Am Bücherstand im Eingangsbereich zum Gartenhof unterhielt er die eintreffenden kleinen und großen Gäste mit Akkordeonmusik und signierte in den Musikpausen die ihm vorgelegten Bücher. Auch zum Abschluss der Lesung gab es von ihm eine musikalische Draufgabe mit einem vertonten Gedicht von Joachim Ringelnatz von der Seifenblase. Mit Lachen und Schmunzeln endete so der Nachmittag.

Am 11. Oktober waren dann Kinder ab 6 Jahre in die Zelte im Gartenhof eingeladen: Heidi Leenen erzählte aus ihrer „Elefantenpups“-Buchreihe die Geschichte von der kleinen Pandabärin Mei Yue, die im Zoo von Direktor Fröhlich zunächst viel Heimweh hatte. Die Kinder konnten miterleben, wie es den Zootieren mit ihrer Musik gelang, die kleine Bärin wieder froh zu machen. Und dazu gab es viel zum Mitmachen, denn Heidi Leenen nahm die Kinder mit vielen projizierten Bildern und Musik auf eine Phantasiereise mit in den Zoo. Da gab es zu raten oder auch zu tanzen, nur auf das Singen musste diesmal leider verzichtet werden.

Zwei Lesenachmittage mit vielen fröhlichen Gesichtern waren dann auch der Lohn für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, unter ihnen auch acht Schülerinnen und Schüler von Königswinterer und Bonner Schulen, für den besonderen Aufwand, der für diese Veranstaltungen diesmal erforderlich war. Und so entstand schon die Idee, im nächsten Jahr die Lesungen vielleicht wieder in Zelten durchzuführen, dann hoffentlich ohne die strengen Corona-Schutz-Auflagen, gerne auch wieder dann mit Waffeln, Kuchen und leckeren Getränken!

 

 

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